Kampagne ‘Rassismus tötet’

Die neu gestartete Kampagne ‘Rassismus tötet’ lädt zu Veranstaltungen und zu einer Demo gegen den Abschiebeknast am Flüghafen Schönefeld ein.

“1992: Rassistische Pogrome in Mannheim-Schönau”
mit Matthias Möller (Kulturwissenschaftler und Autor)
Do. 17. Mai 2012, Berlin-Friedrichshain
20 Uhr, Scharnweberstr. 35

“Demo gegen den Abschiebeknast Schönefeld”
Sa. 26. Mai 2012, 16 Uhr, U-Bhf. Turmstraße

“Die Pogrome in Rostock – Politische und geistige
Brandstiftung”
Di. 05. Juni 2012, Berlin-Friedrichshain
20 Uhr, Schreina, Schreinerstr. 47

 

Niemand ist vergessen!

Demo: „Niemand ist vergessen!“
19.Mai 2012, 15.00 Uhr, S-Bhf. Buch, S2, Pankow

Die Demo ist in Gedenken an den von Neonazis ermordeten Dieter Eich und gegen Sozialchauvinismus gerichtet.
Infos

Flashmob gegen Racial Profiling

Am Samstag den 05.Mai 2012 führten antirassistische Aktivist_innen einen Flashmob gegen Racial Profiling , also der Fahndung und der Durchführung ‘verdachtsunabhängiger’ Kontrollen nach rassistischen Kategorien, am Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg durch. Grund war das Urteil des Koblenzer Verwaltungsgerichts, wonach Bundespolizist_innen auf Bahnstecken, die vermehrt zur illegalen Einreise benutzt würden, Kontrollen nach rassistischen Kriterien durchführen dürfen. Hier die Bilder vom Flashmob aus Berlin.
Auch in anderen Städten bundesweit gab es Flashmobs, hier ein Video aus Dortmund:

My Heart goes BOOM!

Achtung! Die Party wurde verschoben!
Sie findet jetzt am 8. Juni statt.
Soli-Party

Die zweite Party der Antifaschistischen Initiative Schöneberg AIS steht vor der Tür und hat einen Anspruch:
Trash bis zum Geht-nicht-mehr!
Kommt vorbei, trinkt ein paar Cocktails und Bier mit uns und bringt die Tanzfläche zum Beben.
Erscheint zahlreich und helft uns dabei, anfallende Repressionskosten von Genoss*innen zu decken. Sexismus, Rassismus, Homophobie, Mackertum und anderer Scheißdreck sind hier fehl am Platz. Wir freuen uns auf einen netten, tanzwütigen Abend mit euch!

DJs: DJ Sichael, DJ Anachronism
SPECIALS: Tombola! Zuckerwatte!

In der K9 Kinzigstr. 9 (U-Bhf. Samariterstrasse)
Einlass ab 22:00Uhr  3-5€

 

1.Mai


Der Druck steigt – für die soziale Revolution!

Am 1. Mai gehen weltweit Millionen Menschen auf die Straße, um ihre Wut auf ein System, das Kriege, Elend, Armut und die Zerstörung der Umwelt verursacht, zum Ausdruck zu bringen. Der 1. Mai ist ein Anlass, um gegen die Folgen der Weltwirtschaftskrise, imperialistische Kriege, rassistische Morde und Hetze, Verschlechterungen der Arbeits- und Lebensbedingungen und die Verdrängung im Stadtteil zu protestieren. Der 1. Mai steht aber auch international für den Kampf für eine Perspektive jenseits des Kapitalismus für eine befreite und solidarische Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung. ’1.Mai’ weiterlesen

Antifa-Demo: Zeit zu handeln!

Obwohl viele gleichzeitig für die NPD aktiv sind, ist die Neuköllner Neonaziszene geprägt vom militanten Habitus der „Autnomen Nationalisten“. Angriffe auf Politische Gegner_innen, deren Einrichtungen und das was sie dafür halten gehört fest zum Repertoire der Rudower Kamerad_innen. Seit August 2009 kommt es auch im als alternativ geltenden Nordteil des Bezirkes vermehrt zu neonazistischen Anschlägen auf linke Projekte. Höhepunkte der Angriffswelle waren zwei Brandanschläge auf ein Jugendzentrum der „Falken“ im Juni und November letzten Jahres. Kein Wunder, verfügen doch nicht weniger Neuköllner Neonazis als Brandstifter über Erfahrung .Sie sind zudem eng vernetzt mit den Strukturen des „NW Berlin“ und beteiligen sich an dessen Aktionen, wie zuletzt beim Gedenken an den SA-Mann Horst Wessels. Auch auf vielen bundesweiten Naziaufmärschen sind Neonazis aus Südneukölln anzutreffen und übernehmen dabei nicht selten auch organisatorische Verantwortung. In Teilen der Rudower Bevölkerung ausgeprägte rassistische Einstellungen und ein von der Extremismusideologie beseeltes Bezirksamt tun ihr Übriges. Um diese Verhältnisse in den Blick zu rücken und ihnen antifaschistische Präsenz entgegen zu setzen, wird es im Rahmen einer antifaschistischen Kampagne auch eine Demo durch Südneukölln geben.

13. April 2012- 17:30Uhr – U-Bahnhof Lipschitzallee

Weitere Infos auf Antifa-Berlin oder Zeit zu handeln!

Demo gegen Antiziganismus und Rassismus

Willkommen in Neukölln! Willkommen zu Hause!
> > Vor kurzem wurden in Berlin Neukölln und Treptow Flugblätter der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland verteilt, die zugewanderte Roma aus Rumänien und Bulgarien als „Ausbeuter des Sozialstaates“ darstellen. Diskriminierung dieser Art schürt genau den Hass, vor dem Roma aus ihren Heimatländern geflohen sind. Dort sind sie mit Ausgrenzung, Diskriminierung und dem faktischen Ausschluss aus Bildungs-, Versorgungs- und Gesundheitssystemen konfrontiert. Aus diesen Gründen sind in den letzten Jahren vermehrt Roma aus Südosteuropa nach Berlin migriert. Dabei nutzen sie ihr Recht auf Freizügigkeit, dass allen EU-Bürger_innen zusteht. In Berlin wollen sie sich eine gesicherte
‘Demo gegen Antiziganismus und Rassismus’ weiterlesen

2. März 2012: Antifa-Demo in Schöneweide

Was zuviel ist, ist zuviel!

Fassungslos schauen viele auf die Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), der knapp 13 Jahre lang unbehelligt mindestens neun Menschen ermordete. Morde, die nicht nur durch eine „Zelle“ oder eine „kleine Clique von Verrückten“ begangen, sondern auch durch ein breites Unterstützungsnetzwerk von NPD und Freie Kameradschaften ermöglicht wurden. Auch die Sicherheitsbehörden hatten durch Verschleiern und „Pannen“ ihren Anteil am Gelingen der Morde.

Seit den 80er Jahren bauen Nazis Strukturen für derlei Aktivitäten auf, sammeln Waffen, Sprengstoff und veranstalten Wehrsportübungen. In regelmäßigem Abständen gibt es Festnahmen von Bomben- bauer_innen, Waffenkäufer_innen und Einzeltäter_innen. Doch ebenso regelmäßig wird verharmlost und nach kurzer Aufregung wieder geschwiegen, statt kontinuierlich Vorsorge zu leisten. In Schöneweide ist es schon lange an der Zeit präventiv Schlimmeres zu verhüten, bevor wir uns gegenseitig unsere Fassungslosigkeit attestieren müssen.
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Pro Deutschland das Contra geben!

09.2 | ab 10 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

Im Februar ist es also wieder soweit: “Pro Deutschland” und deren hauptberufliche Rassisten Manfred Rouhs und Lars Seidensticker schmeißen sich mal wieder in ihre Kampfanzüge. Unter dem nationalistischen Motto “Raus aus dem Euro!” ruft die selbsternannte Bürgerbewegung zu einer Reihe von Kundgebungen in Berlin auf. Kommt zu den Kundgebungen gegen “Pro Deutschland”. Macht eigene Aktionen. Bringt Töpfe, Pfannen und alles, was Krach macht mit.

Keine Räumung unter dieser Nummer

+++ Schokoladen Mitte soll am 22.02.2012 um 9 Uhr geräumt werden +++

-> Kommt zur Demo gegen die Räumung: 21.02., 17.30 Uhr, Ort folgt

-> Stellt euch der Räumunbg in den Weg: 22.02., 08.00 Uhr, Ackerstrasse 169, U-Bhf. Rosenthaler Platz

Noch nicht einmal eine Woche nach der verlorenen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin erhielt das Projekt ein Schreiben, dass am 22.02.2012 um 9 Uhr der Gerichtsvollzieher vorbeikommen wird, um die Gewerberäume des Projektes zu übernehmen bzw. räumen zu lassen. Damit sind die Schokoladenkneipe, der Club der polnischen Versager, das TiSCH Theater und etliche Atelierräume akut bedroht. Für die noch im Haus verbleibenden Bewohner ist die Lage derzeit noch nicht bedrohlich, da es nicht so einfach ist, diese zu kündigen. Aber was hilft das, wenn sie versuchen, dem Projekt das Herz rauszureißen ?
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Über uns

Die Antifaschistische Initiative Schöneberg, kurz AIS, ist eine vor kurzem von linken Jugendlichen gegründete Schöneberger Jugendantifa. Wie der Name bereits sagt, war der Grund unserer Gründung das Fehlen einer Kraft in Schöneberg, die auf die zunehmende Gewaltbereitschaft und Aktivität von Faschist*innen aufmerksam macht und sie aktiv bekämpft! Gleichzeitig sehen wir
die politische Hetze gegen Migrant*innen, die von Politiker*innen aller Couleur betrieben wird. Wir sehen Arbeitslosigkeit, Verarmung und miserable Zukunftsaussichten, insbesondere für Jugendliche. All diese Probleme bieten Nährboden für faschistische Gewalt und Propaganda. Daher wollen wir uns nicht darauf beschränken, gegen Faschist*innen in Schöneberg aufzutreten, sondern soziale Probleme aufzuzeigen und gemeinsam Alternativen diskutieren.

Diese politische Arbeit wollen wir nicht nur in den Bezirk hinein tragen. Wir wollen ein Sammelpunkt für Aktivist*innen, Anwohner*innen und Betroffene werden, die sich aktiv gegen Missstände zur Wehr setzen wollen!

Gemeinsam, auf allen Ebenen! Alerta Alerta Antifascista!

Kommt zur Jugendantifa! Kommt zur AIS!

AIS – Tresen

Jeden zweiten Donnerstag im Monat haben wir in der Roten Insel in der Mansteinstr. 10 einen Tresen. Neben Getränken gibt es hier auch mal einen Film oder Vokü.